SPA030 Geschichteneintopf

Lud-in-the-Mist von Hope Mirrlees

In der 30. Folge spreche ich mit Daniel über "Lud-in-the-Mist" von Hope Mirrlees. Ein Buch, das so gar nicht das war, was Daniel erwartet hatte und sich als etwas ganz feines herausstellt: Geschichteneintopf. Aber hört selbst.
Dauer: 1:56:53
Mitwirkende:
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Englische Fassung*
Cover

Shownotes:

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8 Gedanken zu „SPA030 Geschichteneintopf

  1. Pingback: Vorhersage Donnerstag, 05.12.2013 | die Hörsuppe

  2. François Rabelais

    OT-Frage: gibt es denn deine Jahres-Lese-Liste irgendwo zum Einsehen, Daniel? Evtl. auch eine Übersicht der eingereichten Vorschläge? Würde mich interessieren.

    @Stefan: ich glaube, “Life of Pi” könnte dir gefallen. Ich sehe in dem Buch z.B. durchaus Ähnlichkeiten zur Unendlichen Geschichte.

    Ansonsten würde ich mich über eine Folge Spoiler Alert zu Ecos Foucaultschem Pendel freuen. Oder zur “Gateway”-Trilogie. Oder zu “Der ewige Krieg”. Oder zu den “Abarat”-Büchern von Clive Barker. Oder zu John Irving-Büchern. Oder zu “Picknick am Wegesrand”. Oder … oder … oder … 😉

    Ach, macht einfach bitte weiter, egal mit welchen Büchern …

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  3. BigMcIntosh

    Ich fühlte mich bei der Genre geschichte ziemlich an Song of Ice and Fire erinnert, wo ich aber nur die Herren von Winterfell wirklich gelesen habe. Da bin ich beim lesen schnell an Probleme gestossen. Das konnte ich mir da noch nicht erklären warum, aber das mit den Genes könnte eine Begründung sein. Das ist im ersten Buch auch ziemich unklar für mich. an hat ein mittelalterliches Setting, Machtspiele, ann noch diese Krimischiene um Eddarts (Bruder?), Und am Ende wird da noch dieser Doth Rhaki Plot reigestreut, wo mir überhaupt nicht klar ist, was das mit den restlichen Handlungen zu tun hat und warum die in den Point of view gezogen werden. Ich könnte das Buch auch nicht einem Genre zuordnen weil Phantasy ist es für mich nicht da fehlt was. Gut es gibt Dracheneier aben wer sagt dass die echt sind und nicht nur Steinattrappen.
    Ich hab auch ein problem bei langen Serien, was mit meinen Lesegewohnheiten zu tun hat. Wenn ich lese dann lese ich ein Buch in ca 2 Wochen durch und danach brauch ich erstmal ne Pause. Ich mach das auch nicht bewusst, aber irgendwie krieg ich es dann erstmal ne weile nicht hin, ein Buch ernsthaft aufzuschlagen. Da müsste ich schon bewusst rangehen und sagen “du liesst jetzt noch eins” woei ich dan aber meistens bei der hälfte oder der ersten länge schnell die lust verliere. Daraus kommt dass ich nicht mehr als 3 bis 4 Bücher pro Jahr lese und 7 angelesene. Das ist halt kontraproduktiv für so eine Reihe wie Game of thrones.

    Bitte beantwortet mir eine Frage: Ist die Serie etwas für mich? Ich bekomm Serien und Filme schneller und mit weniger anstregung geparts als Bücher.

    Ich werde das Buch auf alle fälle mal lesen um mal zu kucken und nen Plan zu bekommen wie so eine Art von Geschichte funktioniert. 200 Seiten ist auch ein Umpfang den ich noch ohne anstrengung weggelesen bekomme.

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  4. Lars

    Eure Diskussion um Lesegewohnheiten und Genres hat mir auch sehr gefallen. Man stößt gerade bei Schreibratgebern immer wieder auf Tipps, die versuchen Autoren darauf hinweisen, man möge doch in Genregrenzen bleiben, man habe bestimmte Dinge nicht zu tun, weil das von Lesern nicht erwartet würde oder man müsse doch… Ich bin an der Stelle ziemlich nah bei euch beiden: Mit Lesegewohnheiten sollte man spielen und sie ab und an durchbrechen und Genres darf man auf keinen Fall zu ernst nehmen. Am Ende sind es ja doch nur künstliche Kategorien, die helfen, aber auch einengen können.

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    1. Ralf

      Ich stimme dir zu, nur leider sehen das die Verlage nicht so. Wenn man Interviews mit (inzwischen) erfolgreichen Autoren hört, dann erzählen viele von Erlebnissen in der Art von: “Meine ersten Manuskripte wurden alle abgelehnt, weil es hieß, die Geschichte sei keinem Genre eindeutig zuzuordnen und damit schlicht und einfach nicht zu vermarkten.”
      Wenn Genregrenzen gesprengt werden, finde ich als Leser das auf jeden Fall spannend. Aber sowas können sich wohl nur etablierte Autoren leisten, weil nur solche dann TROTZDEM einen Verlag finden.

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  5. Harald

    (späte Antwort – ich höre grade alle Folgen nach und bin halt erst jetzt bei der 30 angekommen…)

    Ich frage mich, warum in Bezug auf Bücher ein unplanvolles, zufallsgesteuertes Draufloslesen positiv gewertet wird, während doch das Bisschen Medienpädagogik das mich gestreift hat bei anderen Medien genau dieses Vorgehen verteufelt…

    Einfach mal die Glotze an und mal schaun was kommt, sich im Programm treiben lassen und konsumieren, was der Strom einem zufällig vorbeitreibt ist doch das genaue Gegenteil vom zielgerichteten, selektiven Konsum.

    Warum ist TV-Berieselung grundsätzlich böse und Blind-Dating von Büchern grundsätzlich gut und kulturell ach-so-wertvoll?

    Warum schlagen die Eltern halbwüchsiger Kinder in meinem Bekanntenkreis die Hände überm Kopf zusammen, wenn ihre Sprösslinge viele Stunden am Stück am PC verbringen, während stundenlanges am-Stück-ein-Buch-Lesen grundsätzlich als etwas sehr positives empfunden wird.

    Steht dahinter die Unterstellung, dass das Buch an und für etwas gutes und wertvolles ist?
    Stilistisch, thematisch und inhaltlich?
    Warum?

    Bitte nicht falsch verstehen:
    Ich empfinde das ja genauso – ich wundere mich nur, woher genau diese Grundeinstellung stammt.

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